Heizleisten
Historie. Heizleisten haben in den USA beinahe alle anderen Heizsysteme verdrängt. Kurz
nach dem Krieg wurden die ersten Heizleisten nach Deutschland importiert.
Die zumeist an der Außenwand installierte Heizleiste erzeugt einen an Wand aufsteigenden
Wärmeschleier, welcher seinen Wärmeinhalt nach und nach an die Wand abgibt, worauf
diese strahlungswirksam wird.
In dem Maß wie der nach oben steigende Wärmeschleier an Temperatur abnimmt,
schwindet auch dessen Auftrieb. Dieser reißt ab bei Erreichen von Temperaturgleichheit
zwischen Warmluftschleier und Raumlufttemperatur. Dieser Temperaturausgleich erfolgt im
oberen Bereich der Raumnutzungshöhe. Diesem Prinzip zufolge bildet sich weder ein
unnützes Warmluftpolster unter der Zimmerdecke noch entwickelt sich die berüchtigte,
staubbefrachtete Luftumwälzung.
Durch das Ansaugen der kühleren Raumluft entfaltet sich im Ansaugbereich der Heizleiste
lediglich eine sanfte Thermik.
Gesundheit
Um staubfreie, möglichst keimfreie, angenehm kühle Luft genießen zu können, verbringen Menschen oft teure Urlaube in den Bergen oder am Meer – oder gehen, der frischen Luft wegen, zumindest in ihrer Wohngegend spazieren. Heizleisten schaffen ein vergleichbares (Wohnraum)-klima. Nicht nur therapeutisch sondern auch prophylaktisch ist „gute Luft“ ein Lebensquell.
Fakten, welche für Strahlungswärme sprechen.
Umwelt –
Energieverbrauch und Vorlauftemperaturen;
bereits unterdurchschnittliche Vorlauftemperaturen erzeugen genug
Strahlungswärme um ein angenehmes Wohnraumklima zu bewirken.
Ergo, gesenkter Energieverbrauch bedeutet geringere Umweltbelastung.
Allergiker, Asthmatiker, Rheumatiker
- bei Strahlungsklima;
verhindert im Raum die ausufernde Verbreitung periodisch
wiederkehrender oder ständig vorhandener
Symptomauslöser. Für bereits erkrankte Menschen
bringt Strahlungsklima deutlich Linderung.
Raumluft- und Bauteilfeuchte
– keine gesundheitsschädlichen Keime;
Eine höhere Raumluft- als Wandtemperatur ermöglicht
Kondensation. Bauteilfeuchte bildet die ideale Umgebung zur Bildung,
Wachstum und Vermehrung von schädlichen Keimen.
Strahlungsklima hält Bauteile trocken. An trockenen
Wänden entstehen keine Brutstätten für
Bakterien, Silberfischchen, Milben, Kakerlaken, Verstaubungsexkremente,
Schimmel und Hausschwamm.
Reizhusten
– Strahlungsklima bewirkt saubere Luft;
verantwortlich für das Kratzen im Hals und den Reizhusten ist
nicht die Wärme im Raum sondern die im Wohnraum rotierende,
mit Staub befrachtete Luft (Zimmertaifune).
Bei Strahlungsklima ist die Luftrotation äußerst
gering.
Luftfeuchte
– atmen in gemäßigtem Klima;
Strahlungswärme erzeugt medizinisch befürwortetes,
trockenes Raumklima. In trockener Luft lässt es sich leicht
atmen.
Objekt Wohnhaus mit ca. 220 m² Wohnnutzfläche (7 Zimmer) wird mit 59 m Heizleiste
ausgestattet (frei stehender Neubau, unterkellert, Außenmauern 40cm Ytong).
Ein niedriger Estrichaufbau ermöglicht den Zugewinn an Zimmerhöhe bzw.
Ziegeleinsparung für den Mauerbau.
Nachrüsten – keine Bauarbeitskosten.
Weder Aufstemmen der Wände noch Bauschutt im Haus (hierfür üblicherweise
entsprechende Arbeitsleistung entfällt). Raum für Raum, auch im Keller, kann
schrittweise adaptiert werden.
Keine thermisch - hygrische Überlastung – daher keine Folgekosten.
Das günstige Verhältnis zwischen kühler Raumluft- und wärmender Wandtemperatur
vermeidet Bauteilkorrosion.
Montage
Für den Fachhandwerker ist eine einmalige Kurzschulung von 2 – 3 Stunden
ausreichend um das Produkt sach- und fachgerecht montieren zu können.
Unsere technische Abteilung steht jederzeit für Auskünfte und nach Terminvereinbarung
auch vor Ort zur Verfügung.
Montageanleitung siehe Website www.heimbaucenter.de (klicken Sie bitte auf „Technik“,
dann auf „Montageanleitung“).
Reparatur
Aufgrund der Einfachheit ist das Produkt, ausgenommen der periodischen Entlüftung,
wartungsfrei.
Eine undichte Stelle wird wie bei der ursprünglichen Montage gelötet.
Alle Teile sind mit wenigen Handgriffen zugänglich und leicht austauschbar.







